Malaysias letztes Sumatra-Nashorn ist tot

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Ende Mai 2019 hatten wir bereits vom Tod des vorletzten malaysischen Sumatra-Nashorns Tam berichtet. Das Männchen war mit etwa 35 Jahren an Altersschwäche, vermutlich Leber- und Nierenversagen, in einem Reservat auf Borneo gestorben. Vor wenigen Tagen ist nun das letzte Sumatra-Nashorn im Alter von 25 Jahren von uns gegangen und damit auch die Hoffnung auf die Erhaltung der einst seltensten Tierart im Land. 

Weltweit nur noch 80 Nashörner 

Mit dem Tod des Weibchens Iman ist das Sumatra Nashorn vergangenen Samstag in Malaysia ausgestorben. Ihr Tod bekundet die dramatischen Folgen von Wilderei und der Zerstörung der Lebensräume von Wildtieren, wie die Vernichtung des Dschungels für Palmölplantagen auf Borneo, die Sumatra-Nashörner bereits ausgerottet haben und Orang-Utans weiter an den Rand des Aussterbens treiben.  

Es gibt noch ungefähr 80 Sumatra-Nashörner auf unserem Planeten, die trotz ihres Namens nicht ausschließlich auf der Insel Sumatra vorkommen, sondern ursprünglich auch über die Länder Bhutan, Indien, Bangladesh, Myanmar, Thailand und Borneo verteilt in dichten tropischen Regen- oder gemäßigt-warmen Bergwäldern lebten. 

In der 7. Ausgabe des Mondberge Magazins haben wir ausführlich über Nashörner weltweit berichtet: Die letzten Überlebenden aus der Urzeit.

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