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Bäume pflanzen für CO2-Ausgleich

Schon vor ein paar Monaten hatten wir über das Projekt Plant-for-the-Planet vom Jung-Gründer Felix Finkbeiner berichtet. Vor über 10 Jahren gründete der damals noch 9-jährige Grundschüler das Projekt und pflanzte am 28. März 2007 seinen ersten Baum. Was mit einem Referat über den Klimawandel begann, mündete früh in einem Projekt, das heute gigantische Ausmaße angenommen hat. Mit rund 130 Mitarbeitern und 70.000 Mitgliedern in 67 Ländern, sind bis dato weit über 15 Milliarden Bäume gepflanzt worden.

Stop Talking, Start Planting

Plant-for-the-Planet hat große Ziele. Das wohl wichtigste: Insgesamt 1000 Milliarden neuer Bäume zu pflanzen, um die Klimakrise effektiv zu bekämpfen. Dabei gilt Stop Talking & Start Planting, denn die Zeiten um groß zu reden scheinen für Felix schon lange vorbei zu sein. Der mittlerweile 20 Jährige weiß, es geht um die Zukunft seiner und vieler weiterer Generationen. Während es für Felix und seine Unterstützer 1000 Milliarden Bäume braucht, definiert die internationale Klimapolitik hingegen ihre Ziele in Grad: Das Zwei-Grad-Ziel beschreibt die internationalen Ambitionen, die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad Celsius gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Da das Weltklima seit Beginn der Industrialisierung seit 1850 bereits um 1,2 Grad Celsius gestiegen ist, verbleiben rein rechnerisch noch 0,8 Grad, um das Zwei-Grad-Ziel einzuhalten. Das bedeutet, dass die weltweiten Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um 50% reduziert werden müssen – in Industrieländern sogar um 80-95 %. Für manche scheinen da 1000 Milliarden Bäume realistischer. Wichtig ist in jedem Fall, dass man spürbar handelt. Denn bei einem Temperaturanstieg von 4 Grad würden Küstenregionen auf der Welt so unbewohnbar werden, dass bis zu 760 Millionen Menschen gefährdet wären, darunter 3,5 Millionen Deutsche, die ihre Heimat im Norden des Landes verlassen müssten. 

Rhino Watch Lodge & Mondberge pflanzen eine Zeder in Kenia

Zwei der drei Herausgeber vom MBM sind derzeit in Kenia, um die dortigen Bemühungen zum Erhalt der Nashornpopulationen zu unterstützen und gleicherweise Bildmaterial und Informationen für die im Frühjahr erscheinende Exklusiv-Story zum Nashorn vor Ort zu recherchieren. 

Die Rhino Watch Lodge unterstützt Plant-for-the-Planet schon lange und hat Mondberge spontan dazu eingeladen, einen Baum eigenhändig in die afrikanische Erde zu setzen. Dankbar motiviert haben Michael und Andreas die Ärmel hochgekrempelt und Kenia um eine Zeder bereichert. 

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