MYSTISCH. SPANNEND. ÜBERRASCHEND.

Der Ruwenzori. Die legendären Mondberge. Ein unzugängliches Bergmassiv im Herzen Afrikas. Dichter Dschungel und eisige Gletscher, überwucherte Sümpfe und karge Felsen, verwunschene Wälder und immerwährender Nebel. Wer sich in dieses Gebirge wagt, muss mit allem rechnen …

Als eine Trekkinggruppe um den National-Geographic-Fotografen Tom und die dynamische Berlinerin Andrea die schmalen Pfade des Ruwenzori besteigt, wissen die Wanderer noch nichts von Rebellen aus dem Kongo, die sie in den kalten Höhen bereits erwarten. Dort stürzt die geheimnisumwobene Familiengeschichte von Andrea die Gruppe in eine gefährliche Krise. Die Geister der Mondberge und die Quellen des Nils, ein vergessenes Tal und eine unbekannte Menschenaffen-Spezies führen die beiden immer wieder in den Grenzbereich zwischen Realität und Einbildung.

Nur wenn sie die Bedingungen der Mondberge und ihre Legenden respektieren, nur wenn sie sich auf ungewöhnliche Umstände einlassen und zu tiefen Veränderungen bereit sind, haben Tom und Andrea eine Chance, der Bedrohung zu entkommen. Nachdem sie diese Welt einmal betreten haben, werden sie verändert aus ihr hervorgehen – oder sterben. Ein Thriller voller Mystik, der die Geschichte Ugandas mit Deutschland verbindet und auch vor unbequemen Themen wie Kindersoldaten und der Vernichtung der Natur durch den Menschen nicht haltmacht.


Hintergrundstory

Als Andreas Klotz im August 2008, spätabends bei Kerzenschein, auf einer wackeligen Holzbank in der Kitandara-Hütte im Ruwenzori saß, zu der er allein mit einem Guide und zwei Trägern aufgebrochen war, waberte dichter Nebel zwischen den Bäumen und über den Kitandara-See durch die offen stehende Tür bis in die Hütte hinein. Und mit einem Mal drängte sich ihm die Frage auf, was wohl geschehen würde, wenn in dieser unwirtlichen Gegend Rebellen über die nahe Grenze aus dem Kongo eine Gruppe deutscher Touristen entführen würden.

Er begann schon während dieser Reise und auf dem Rückflug nach Deutschland, erste Ideen zu einem Roman in sein Notizbuch zu schreiben. Doch kaum war er zurück in seiner Firma, fehlte ihm die Zeit, sich intensiv mit der Romanidee, die in seinem Kopf immer konkretere Züge annahm, eingehend zu beschäftigen. Zwei Jahre dümpelte die Geschichte vor sich hin, sie ließ ihm keine Ruhe, er brachte erste Passagen zu Papier. Der Gedanke, aus der Idee und seinen Reiseerlebnissen einen Roman zu machen, wurde immer drängender. Und die Arbeit auf seinem Schreibtisch immer mehr.

Da war zum Beispiel ein neuer Fotobildband über das südliche Afrika, der in Angriff genommen werden sollte. Dafür musste ein fähiger Texter her. Im August 2010 kontaktierte er daher Stephan Martin Meyer, auf den er durch ein Businessportal aufmerksam geworden war. Die Zusammenarbeit kam zustande, und am Ende des Jahres war ein wunderbarer Bildband mit Meyers Begleittext geboren.

Die gemeinsame Arbeit war so gut gelaufen, dass Andreas Klotz sich entschloss, seinen neuen Partner zu fragen, ob er nicht Interesse an einer vollkommen anderen Art von Projekt habe. Die beiden setzten sich im Dezember 2010 zusammen, und Klotz berichtete von seiner Romanidee. Er wusste, dass Meyer bereits zwei Romane geschrieben hatte, die allerdings noch unveröffentlicht waren. Klotz geriet ins Schwärmen, als er von Uganda erzählte. Er malte Meyer den Ruwenzori in den schillerndsten Farben aus, schilderte die Landschaft und die vielen Mythen, die sich um das Gebirge ranken.

Meyer lauschte. Und er überlegte. Fieberhaft. Wie sollte er über etwas schreiben, was er vorher noch nie gesehen hatte? Er war noch niemals in Afrika gewesen. Skandinavien, Griechenland, Spanien, Frankreich, Portugal – ja, diese Länder kannte er. Aber Afrika lag für ihn unerreichbar weit weg. Dabei war die Lösung so einfach: Klotz machte ihm am Ende seiner Ausführungen den Vorschlag, gemeinsam auf eine Reise nach Uganda zu gehen. Schon im Frühjahr 2011.

Lange musste Meyer nicht überlegen, um zu einer Entscheidung zu kommen. Er sagte begeistert zu. Die Vorbereitungen konnten beginnen. Für Klotz bedeutete das, eine kleine Reisegruppe zusammenzustellen, damit die Kosten im Rahmen gehalten wurden. Er war in den letzten Jahren oft in Afrika gewesen, sodass er sich medizinisch nicht vorbereiten musste. Für Meyer sah das anders aus.

Der alte Impfpass war irgendwo zwischen dem Kinderausweis und den Fotos vom 30. Geburtstag versteckt. Und er offenbarte, dass es an der Zeit war, damit zu einem Arzt zu gehen. Selbst die Tetanus- und Diphtherie-Impfungen lagen so weit in der Vergangenheit, dass sie längst überfällig waren. Außerdem standen der Schutz gegen Gelbfieber, Hepatitis A und B, Tollwut und Typhus an. Neun Spritzen waren es insgesamt, die in den Körper des Autors gejagt wurden. Dafür musste sich die Reise auch lohnen!

Der Abreisetag verschob sich. Mehrere andere Teilnehmer, größtenteils bereits dem Mondberge-Projekt verbundene Fotografen, hatten zum anvisierten Termin keine Zeit. Also stürzten sich die beiden Autoren mit vollem Engagement in die Planung der Story. Klotz steuerte die Erfahrungen seiner Reisen nach Uganda bei, während Meyer die Dramaturgie entwickelte. Gemeinsam schufen sie auf diese Weise die Grundlage für eine spannende Entführungs-Story, die ugandische Geschichte mit deutschen Charakteren verband. Intensive Recherchen über Uganda, das Gebirge und die Menschen, die dort leben, waren damit verbunden.

Aus immer mehr Quellen kamen Informationen dazu, die den Plot untermauerten. Ein befreundeter BKA-Beamter lieferte Details zu den Krisenstäben, die man einrichtet, wenn Deutsche im Ausland entführt werden. Eine Afrikanistik-Professorin erzählte von ihren Erfahrungen in Uganda. Und die Fachliteratur über Afrika, den Ruwenzori und seine Mythen steuerte viele Details bei, die Eingang in den Thriller fanden.

Im Juni 2011 stiegen Klotz und Meyer schließlich in ein Flugzeug der belgischen Brussels Airline und reisten von Brüssel nach Entebbe. Neun Stunden Flug zuzüglich eines kurzen Zwischenstopps in Kigali. Am internationalen Flughafen Entebbe trafen sie auf die anderen Reiseteilnehmer, die mit Maschinen aus Amsterdam und Frankfurt ankamen. Acht Menschen, die von nun an 13 Tage gemeinsam unterwegs sein sollten.

Anders als im Roman, stiegen die Autoren nicht in Niakalengija in die Berge auf der Grenze zwischen Uganda und dem Kongo ein, sondern von dem kleinen Ort Kilembe auf einer Höhe von 1.600 Metern über dem Meeresspiegel. Eine zum damaligen Zeitpunkt völlig neue Route. Mit drei Guides, einem Koch und 23 Trägern machten sie sich auf den Weg. Schon der erste Tag trieb einige der Teilnehmer an den Rand der Erschöpfung. 1.600 Höhenmeter überwanden sie zu Fuß, erreichten das erste Camp also auf 3.200 Metern über dem Meer. Ab 3.000 Metern wird die Luft schon merklich dünner. Und wer körperlich nicht auf die Strapazen vorbereitet ist, gerät hier schnell an seine Grenzen.

Der zweite Tag war nicht viel leichter als der erste, wenngleich der Aufstieg die Gruppe diesmal nicht ganz so viele Höhenmeter nach oben führte wie am ersten Tag. Aber sie bewegten sich auf Höhen um die 3.500 Meter. Und die Wege waren schlechter. Sie bestanden fast ausschließlich aus Schlamm. Ohne Gummistiefel ging hier nichts mehr. Am Abend dieses Tages stand den meisten Teilnehmern die Erschöpfung ins Gesicht geschrieben. Meyer, der nicht an diese Herausforderungen gewöhnt war, schlief in dieser Nacht so gut wie nicht. Die daraus resultierende Übernächtigung rächte sich am dritten Tag.

Schwindel. Konzentrationsschwierigkeiten. Erschöpfung. Meyer wurde im Laufe des dritten Tages von der dünnen Höhenluft mit dem geringen Sauerstoffgehalt und der körperlichen Ermattung eingeholt. Am frühen Nachmittag dieses Tages fiel er immer weiter hinter die Gruppe zurück, arbeitete sich mit der Hilfe eines der Guides weiter den Berg hinauf, musste sich dann jedoch schließlich eingestehen, dass er den Weg so nicht weiter gehen konnte. Er gab auf. Die Guides entschieden, Meyer wieder nach unten zu schicken.

Während Klotz mit dem Rest der Gruppe den Anstieg weiter in Angriff nahm, schleppte sich Meyer über einen quer zum Gebirge verlaufenden Weg zu dem Camp, das die anderen erst am sechsten Tag auf dem Rückweg erreichen würden. In Begleitung eines Guides und zweier Träger gelangte er zum Mutinda-Camp, übernachtete dort in geringerer Höhe und schloss sich am kommenden Tag einer absteigenden Gruppe an.

Zwei Tage stieg er über schlammige Wege mit einem überaus sympathischen schwedischen Paar aus Stockholm aus dem Gebirge hinab, bis sie gemeinsam den Ort Kilembe wieder erreichten. Duschen, frische Wäsche, Essen, ein kaltes Bier und schlafen. Mehr wollte Meyer zu diesem Zeitpunkt nicht.

Doch die drei Tage, die er in dem Backpackers Hostel des Ortes verbrachte, führten ihn tiefer in die ugandische Gesellschaft ein als jeder Gipfelsturm. Er lernte zwei Guides kennen, Ally und Shawn, die ihn unter ihre Fittiche nahmen und ihm den Ort, die Umgebung und die nächste größere Stadt zeigten. Die Selbstverständlichkeit, die Gelassenheit und eine uneingeschränkte Freundlichkeit beeindruckten ihn. Und er sog die Erfahrungen in der ugandischen Gesellschaft in sich auf.

Nach der Enttäuschung, den Aufstieg nicht ganz geschafft zu haben, wurde Meyer schnell klar, dass darin auch ein großer Vorteil lag: Er lernte Uganda von einer anderen Seite kennen, kam mit den Menschen ins Gespräch. Vieles davon findet sich heute in Szenen des Romans wieder.

Während Meyer sich den Freuden der Zivilisation hingab, marschierte Klotz weiter die Berge hinauf. Die Gruppe hatte ein großes Ziel: die Besteigung des über 4.800 Meter hohen Mt. Baker. Doch letztendlich wagten sich nur zwei Teilnehmer der Reisegruppe bis auf den Gipfel. Klotz gehörte nicht dazu, denn er hatte seiner Frau ein Jahr zuvor nach der gelungenen, aber haarsträubend gefährlichen Gipfelbesteigung der 5.109 Meter hohen Margherita-Spitze im Ruwenzori versprochen, sich nicht mehr auf gefährliche Aktionen einzulassen. Er wartete also mit den anderen im letzten Camp vor der Spitze, bis die beiden risikofreudigen Bergsteiger nach siebzehn Stunden und weit nach Einbruch der Dunkelheit zurückkehrten. Erschöpft bis zum Umfallen. Während dieser bangen Stunden erlebte er eine totale Mondfinsternis in den Mondbergen.

Am Abend vor der erwarteten Ankunft seiner Mitstreiter erreichte Meyer die Nachricht, einer der Absteigenden sei krank geworden. Weitere Informationen fehlten. Ein Rettungsteam wurde den Berg hinauf geschickt und kehrte erst nachts gegen ein Uhr mit dem Erkrankten auf dem Rücken zurück nach Kilembe.

Als Meyer mit ihm in das nächste Krankenhaus in Kasese fuhr, erlebte er, was auch ihm hätte widerfahren können, hätte er nicht auf seinen Körper gehört: den vollständigen Ausbruch der Höhenkrankheit. Er verbrachte viele Stunden an der schmalen Pritsche des kleinen Krankenhauses neben seinem Freund und erfuhr auch dabei viele neue Details über das Land, in dem er sich aufhielt.

Nach der anstrengenden Besteigung des Ruwenzori gönnten sich Meyer und Klotz eine Erfahrung der vollkommen anderen Art: Sie reisten nach Ruhija weiter. Der Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark ganz im Süden Ugandas ist die Heimat einiger der letzten Berggorillas. Gemeinsam mit der amerikanischen Gorillaforscherin Martha Robbins drangen sie tief in den Wald ein und begegneten dort den gewaltigen Tieren. Danach waren sie bereit für die Rückreise nach Deutschland.

Zurück im Rheinland, begann die Zusammenfassung der Erlebnisse, und Meyer formulierte die ersten Kapitel aus. Nach und nach füllte sich der Bildschirm mit der Rohfassung des Textes. Viele Wochen und Monate folgten aufeinander, unterbrochen von regelmäßigen Gesprächen der Autoren über die Materie, die Figuren und die Story. Nach und nach schickte Meyer die Texte an Klotz, der sie genau unter die Lupe nahm, mit Informationen anreicherte und Textstellen umschrieb.

Nicht immer war die Arbeit von Harmonie geprägt. Auseinandersetzungen über die Ausgestaltung der Figuren und die vielen Erzählstränge folgten. Doch jedes Mal fanden die beiden eine gute Lösung im Dschungel der gemeinsamen Arbeit. Immer mit dem Ziel vor Augen: Wir werden diesen Thriller so gut machen, wie es nur irgendwie geht.

Bereits im März 2012 berief Klotz eine Marketing-Besprechung in Rheinbach ein. Mehrere Buchhändler, die beiden Autoren, zwei Marketing-Spezialisten, Layoutprofis, Michael Matschuck von der Druckerei druckpartner in Essen und ein erfahrener Lektor wurden unter der Anleitung eines Coaches im alten Rheinbacher Hexenturm bei echtem afrikanischem Essen mit ersten Coverentwürfen und Marketingideen des Verlages konfrontiert. In intensiven Gesprächen analysierten und diskutierten die Anwesenden Textmaterial, Farben, Schriftzüge und den Titel des Romans. Hierbei wurde auch der Entschluss gefasst, auf der Innenseite des Umschlages eine Karte abzudrucken, um den Lesern Orientierung zu bieten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Bis Anfang Mai 2012 schrieb Meyer weiter an neuen Kapiteln, Klotz überarbeitete kontinuierlich die Texte. Nach fast einem Jahr Arbeit war dann eine erste Rohfassung abgeschlossen und konnte an die freie Lektorin Thirza Albert gegeben werden. Meyer gönnte sich ein paar Tage unter der Sonne Kretas, und Klotz stürzte sich in die Vorbereitung des Marketings.

Bei seiner Rückkehr erwartete Meyer ein Schock: Die Lektorin hatte mehr als gründlich gearbeitet und 140 eng bedruckte Seiten Kommentare geschrieben. Doch da der Erscheinungstermin des Buches bereits feststand, gab es keine lange Bedenkzeit. Umgehend stürzte er sich in die Überarbeitung des Romans. Immer wieder formulierte er um, strich Figuren und ganze Kapitel heraus, hielt intensive Rücksprache mit Klotz und der Lektorin, bis er schließlich Anfang September fertig war.

Was nun noch fehlte, war der Feinschliff. Doch die Zeit drängte, und in einer hochkonzentrierten Arbeitsphase, die wenig Zeit für Schlaf und Privatleben ließ, begann Meyer wieder ganz vorne, im ersten Kapitel. Gemeinsam mit Klotz arbeitete er sich ein weiteres Mal durch die „Mondberge“. Wieder fielen ganze Kapitel der Korrektur zum Opfer. Andere kamen neu hinzu und bereicherten die Story.

Auch die Lektorin legte ein weiteres Mal Hand an. Sie machte erneut viele konstruktive Vorschläge zur Verbesserung des Textes.

Anfang Oktober war es dann so weit: Der Text wurde gesetzt, die Karte gestaltet, das Cover gedruckt. Eine Vorab-Leseprobe mit den ersten sieben Kapiteln ging in den Druck und das Marketing für den Buchhandel kam nach Rücksprache mit Insidern zum Abschluss.

Die zweite Oktoberhälfte 2012 stand ganz im Zeichen des Drucks und der Bindung. In Essen wurde gedruckt, in Köln-Wesseling wurde das Buch gebunden. Und dann konnte das fertige Werk an den Buchhandel, die Barsortimenter, amazon und alle Vorbesteller pünktlich ausgeliefert werden.

Nach vier Jahren und drei Monaten Beschäftigung mit der Idee und beinahe zwei Jahren intensiver Arbeit kam das Projekt „Mondberge“ zum Ende.

Faktensammlung

Der Afrika-Thriller  „Mondberge“ beschäftigt sich neben der spannenden Entführungs-Story mit vielen Details und Fakten, die zum Teil der Fantasie der beiden Autoren entspringen, teilweise jedoch auch der Wahrheit entsprechen. An dieser Stelle sehen wir der Realität ins Gesicht.

Es war Ptolemäus, der als erster auf einer Landkarte Afrikas, die er um 150 nach Beginn unserer Zeitrechnung zeichnete, ein Gebirge vermerkte aus dem das Wasser des Nils entspringt. Auf seiner Karte sind zwei Berge zu sehen, zwischen denen der Nil herausfließt. Daneben befindet sich die Bezeichnung des Gebirges: montes lunae. Die Mondberge. Bis heute ist nicht geklärt, wie er auf diese Bezeichnung kam. Und bis heute weiß auch niemand genau, welche Berge er damit wirklich meinte.

Fakt ist allerdings, dass alles Wasser aus dem Ruwenzori – aus Regen und Schnee – über ein verzweigtes Flusssystem letztlich in den Nil mündet. Durch die ungewöhnlichen klimatischen Bedingungen in der Region des Ruwenzori wird ein beachtlicher Teil des Weißen Nils durch das hier herabströmende Wasser gespeist. Das Gebirge ist somit vermutlich der größte Wasserlieferant für den gewaltigen Strom im Norden Afrikas. Und damit ist es durchaus legitim, den Ruwenzori als die Hauptquelle des Nils zu bezeichnen.

Kindersoldaten gibt es an vielen Orten der Welt, insbesondere in Afrika. Auch heute noch. Vor allem der Ostkongo ist eine Spielwiese für Rebellen. Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten spricht von etwa 250.000 Kindern weltweit, die an bewaffneten Konflikten beteiligt sind. Die Kinder werden zum Teil entführt und in die Armeen und Rebellengruppen gezwungen. Viele haben aber auch gar keine andere Chance, denn sie wachsen in Regionen auf, in denen die Menschen um das nackte Überleben kämpfen. Die Folgen für diese Menschen sind unabsehbar. Spielfilme wie Blood Diamond mit Leonardo DiCaprio rütteln für einen Moment lang auf. Menschenrechtsorganisationen wie terre des hommes, amnesty international, die Kindernothilfe und unicef weisen kontinuierlich auf diesen Missstand hin. Doch die internationalen Bemühungen sind noch dürftig, denn die meisten Staaten, in denen Kindersoldaten eingesetzt werden, sind für die internationale Gemeinschaft wegen unklarer oder autokratischer Herrschaftsstrukturen kaum zu erreichen. Und sie sind für die westlichen Staaten schlichtweg uninteressant.

Das Volk der Bayira wird auch mit anderen Namen bezeichnet: Konjo und Bakonjo, Konzo und Bakonzo. Der Literatur ist zu entnehmen, dass sie sich selbst – zumindest auf der ugandischen Seite des Ruwenzori – als Bayira bezeichnen. Etwa 350.000 Menschen gehören dieser Volksgruppe an, die im gesamten Gebiet des Ruwenzori leben. Die meisten von ihnen sprechen einen Bantudialekt, der sich Lhukonzo nennt. Seit der Unabhängigkeit Ugandas 1962 sollten sie sich dem nationalen Königreich der Tooro unterwerfen und begannen sich dagegen zu wehren. In der Folge kam es zu massiven Auseinandersetzungen zwischen der ugandischen Armee und der Rwenzururu-Bewegung. Einige Gruppen der Bayira zogen sich in die Berge zurück und bildeten dort autarke Lebensgemeinschaften, die keine Hierarchie kannten. Die meisten kehrten in den folgenden Jahren in die niedrigeren Regionen zurück. Andere Angehörige des Volkes schlossen sich den Rebellenbewegungen des Landes an, die bis heute in deutlich veränderter Form und mit anderen Zielen immer noch im Norden Ugandas aktiv sind.

Die Bayira untergliedern sich in viele kleine Stämme, die sich durch unterschiedliche Totems auszeichnen. Die Abathatha, der Clan aus dem verborgenen Tal, könnten ein solcher Stamm sein. Aber er existiert nicht, sondern entspringt der Fantasie der Autoren.

2010 initiierte ein Boulevard-Magazin eine Hetzjagd auf Schwule, in deren Folge der führende Kopf der ugandischen Schwulenbewegung, David Kato, ermordet wurde. Der 2012 vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm „Call Me Kuchu“ der Filmemacherinnen Katherine Fairfax Wright und Malika Zouhali-Worrall beschreibt die Situation sehr eindrücklich.

Der Gesetzentwurf, der eine lebenslange Haft bzw. die Todesstrafe für Schwule vorsieht, wird im ugandischen Parlament seit Jahren diskutiert. Dazu gehört auch, dass jeder verpflichtet ist, den Behörden Schwule und Lesben zu melden. Vermietern ist es verboten, diesen Menschen Wohnungen zu vermieten. Tun sie es doch, dann machen sie sich strafbar.

Aufgrund internationaler Proteste wurde der Gesetzentwurf mehrfach verschoben. Doch die Stimmung in Uganda wird von evangelikalen Bewegungen auf dramatische Weise aufgeheizt. Die christlichen Religionsgemeinschaften spielen in diesem Zusammenhang eine sehr unrühmliche Rolle, und ihre Macht in dem zu 85 % von Christen bewohnten Land ist ungebrochen.

Die letzten Berggorillas bevölkern eine winzige Region im Grenzgebiet von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. Hier leben nur noch etwa 780 Individuen in streng bewachten Naturschutzgebieten, von wenigen Rangern geschützt. Erst 1902 wurden sie von dem deutschen Hauptmann Robert von Beringe entdeckt und anschließend als eigene Unterart erkannt. Seitdem sind sie – wie so viele andere Tiere in der freien Natur – beinahe ausgerottet worden.

Diese Spezies der Menschenaffen ist dem Menschen so ähnlich wie kaum eine andere. Nur die Schimpansen stehen uns genetisch noch näher. Während von den Westlichen Gorillas vermutlich noch etwa 200.000 Individuen leben, ist die Population der Östlichen Gorillas, zu denen auch die Berggorillas gezählt werden, auf eine Anzahl von etwa 6.000 Tieren geschrumpft.

Die Berggorillas leben in zwei voneinander getrennten Gebieten. Zum einen an den Hängen der Virunga-Vulkane im Kongo und in Ruanda, wo Dian Fossey sie als Erste genauer erforschte und die Grundlage für den Spielfilm Gorillas im Nebel schuf, zum anderen im Bwindi-Nationalpark in Uganda. Heute geht die Wissenschaft teilweise davon aus, dass diese beiden Spezies aufgrund der langen räumlichen Trennung als zwei Unterarten anzusehen sind. Im Ruwenzori hat bis heute allerdings niemand Berggorillas gesehen oder nachgewiesen, wenngleich der Lebensraum möglich wäre.

Heute ist es vor allem die Arbeitsgruppe um die Amerikanerin Martha Robbins im Bwindi Impenetrable Forest, die sich mit der Erforschung der faszinierenden Tiere beschäftigt. Regelmäßig werden die Berggorillas in diesem Zusammenhang gezählt und permanent weitere Gruppen habituiert, also an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Dies dient dem Ziel, den Schutz der Tiere zu erhöhen, indem der regionalen Bevölkerung durch den Tourismus eine finanzielle Grundlage geboten wird. So lange der langfristig angelegte Zustrom an europäischen und amerikanischen Touristen mehr Geld bringt als die Tötung und der Verkauf der Tiere, besteht die Hoffnung, das Überleben dieser Spezies gewährleisten zu können.

Die bis zu 250 kg schweren Tiere ernähren sich ausschließlich von pflanzlicher Nahrung und leben in den unzugänglichen Regionen der Berge. An den Kontakt mit Menschen müssen sie in einem mehrere Jahre dauernden Prozess gewöhnt werden, da sie sehr scheu sind. Von sich aus würden sie einen Menschen niemals angreifen, es sei denn, sie oder die Angehörigen ihrer Sippe werden bedroht. Sollte es zu einer Auseinandersetzung zwischen Berggorilla und Mensch kommen, dann hat letzterer allerdings keine Chance, den Kampf zu gewinnen.

Alle Versuche, Berggorillas in Gefangenschaft zu halten, sind bislang missglückt. Unter anderem hatte sich der Kölner Zoo daran versucht. Doch die beiden Ende der 1970er Jahre aus Ruanda nach Deutschland gebrachten Jungtiere überlebten nur ein paar Jahre. In den Zoos sind daher ausschließlich Individuen der Westlichen Flachlandgorillas zu beobachten.

Die Sozialstrukturen von Berggorillas sind sehr ausgeprägt. In der Regel wird ein Clan von einem Silberrücken, einem ausgewachsenen Männchen, dessen Rückenfell sich silbrig-grau verfärbt, geführt. Um ihn gruppieren sich einige Weibchen mit ihren Kindern. Jugendliche Männchen – die Schwarzrücken – werden so lange in der Gruppe geduldet, bis sie einen eigenen Führungsanspruch geltend machen.

Die zwischen etwa zehn und 30 Tieren umfassenden Gruppen bewegen sich als fester Clan meist nicht mehr als einen Kilometer am Tag durch die Wälder. Nachts bauen sie Nester, die sie allerdings nur einmal benutzen und danach verlassen. Touristen, die von Rangern geführt auf der Suche nach einer habituierten Berggorillagruppe sind, orientieren sich an diesen Nachtnestern, folgen den nicht zu verfehlenden Spuren durch das dichte Unterholz und haben schließlich maximal eine Stunde Zeit, die Tiere aus der Entfernung zu beobachten. Eine solche Begegnung ist überwältigend.

Umfassende Informationen und fantastische Bilder finden sich im Fotobildband „Perle Afrikas“ aus dem TiPP 4 Verlag.

Jeder erwachsene Mensch in Europa hat es täglich in der Hand. Coltan. Das Erz, aus dem das Metall Tantal gewonnen wird. Dieses wird für die Herstellung von Kondensatoren benötigt, die vor allem in der Mikroelektronik eingesetzt werden. Mobiltelefone oder die Elektronik in Autos kommen ohne Tantal nicht aus.

Nachdem 2008 die größte Abbaustätte für Coltan in Australien geschlossen wurde, stammt der überwiegende Teil des Erzes heute aus Zentralafrika, vorrangig aus der Demokratischen Republik Kongo. Hier werden Naturschutzgebiete eigenmächtig für den Abbau zerstört und Menschen – viele von ihnen sind Kinder – fördern das Erz unter katastrophalen Bedingungen aus dem Boden. Zudem werden die Minen im Ostkongo von Rebellenorganisationen kontrolliert. Unter anderem von der FDLR, den Demokratischen Kräften zur Befreiung Ruandas.

In Deutschland berichtet in erster Linie die tageszeitung (taz) über die Situation in der Demokratischen Republik Kongo, den Coltanabbau und die FDLR.

Zwischen dem 6. April und Mitte Juli 1994 wurden auf den Straßen Ruandas geschätzte 800.000 bis 1.000.000 Menschen ermordet. Sie wurden erschossen, erschlagen und auf die brutalste Weise misshandelt. Die Opfer gehörten mehrheitlich der Tutsi-Minderheit des Landes an. 75 % der ruandischen Tutsi wurden innerhalb von 100 Tagen getötet. Die Täter gehörten der ruandischen Armee, der Präsidentengarde, der Nationalpolizei und der Verwaltung an. Die Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen sahen dem Geschehen tatenlos zu und wurden schließlich zu ihrer eigenen Sicherheit fast vollständig abgezogen. Die Internationale Gemeinschaft hatte die Augen geschlossen.

Nach vielen Jahren der kolonialen Herrschaft europäischer Staaten in weiten Teilen Afrikas und somit auch Ruandas war das Land 1962 in die Unabhängigkeit entlassen worden. In den folgenden Jahren hat Ruanda jedoch die Schatten des Kolonialismus wie einen Fluch mit sich herumgetragen. Die Einteilung der Bevölkerung in Tutsi und Hutu stammte noch aus der Zeit der belgischen Herrschaft und schuf einen tiefen Graben zwischen den Menschen.

Der Höhepunkt langjähriger Konflikte war der Abschuss der Präsidentenmaschine am 6. April 1994 beim Anflug auf die Hauptstadt Kigali. Der an Bord befindliche ruandische Präsident Juvénal Habyarimana – ein Hutu – und sein burundischer Amtskollege wurden dabei getötet. Die radikalen Hutu des Landes machten die Tutsi für die Tat verantwortlich und riefen zur Rache auf. Unter den Augen der im Land stationierten Blauhelmsoldaten wurden Hunderttausende Menschen brutal getötet. Erst das Eingreifen ugandischer Truppen beendete den Völkermord.

Aus Furcht vor Racheakten flohen in den folgenden Wochen und Monaten bis zu zwei Millionen Menschen aus Ruanda, vor allem nach Zaire, der heutigen Demokratischen Republik Kongo. In ihrem Schatten flüchteten auch viele Akteure des Genozids und formierten sich in den riesigen Flüchtlings-Camps neu. Daraus gingen etliche Rebellenorganisationen hervor, die bis heute die Grenzregion zwischen Ruanda und dem Kongo, aber vor allem weiter im Norden an der Grenze zu Uganda – auch im Gebiet des Ruwenzori – terrorisieren.

Das mächtigste Gebirge Afrikas erhebt sich in der Grenzregion von Uganda und der Demokratischen Republik Kongo bis auf 5.109 Meter Höhe. 120 Kilometer in Nord-Süd-Ausdehnung, 50 Kilometer von Ost nach West. Tropischer Regenwald wuchert am Fuß des Gebirges. Bambuswälder und Erikabäume säumen die Hänge auf halber Höhe. Senezien und Lobelien, Farne und Sümpfe beherrschen die darüber liegenden Regionen. Die Spitzen sind trotz der Nähe zum Äquator von ewigem Schnee und riesigen Gletschern bedeckt.

Die beiden höchsten Gipfel – die Margherita-Spitze und die Alexandra-Spitze – befinden sich genau auf der Grenze zwischen Uganda und dem Kongo. Unzählige weitere Berge umgeben die Spitzen und machen das Gebirge zu einer Besonderheit mitten in Afrika. Jahrhundertelang suchten europäische Eroberer nach diesen Bergen, doch lange Zeit liefen sie immer wieder daran vorbei. Der Grund dafür ist unter anderem in den besonderen klimatischen Bedingungen zu finden: An etwa 320 Tagen im Jahr regnet und schneit es hier. Die Wolken und der Nebel verziehen sich niemals ganz aus der Region. Das Gebirge ist aus der Entfernung meist nur an den sich auftürmenden Wolkenmassen zu erkennen.

Heute ist der Ruwenzori unter anderem ein Touristenziel. Allerdings besteigen nur etwa 1.000 Wanderer jährlich die Hänge. Zum Vergleich: Der Kilimandscharo wird im gleichen Zeitraum von zirka 50.000 Wanderern erklommen. Wegen des herausfordernden Klimas bezeichnet man den Ruwenzori auch als das mit Abstand wildeste, ursprünglichste und schwierigste – aber auch schönste – Bergmassiv Ostafrikas.

Bereits 1929 wurde die kongolesische Seite des Gebirges im Rahmen des heutigen Virunga-Nationalparks unter Schutz gestellt. Erst 1991 entstand dann auch auf ugandischer Seite ein Nationalpark von beinahe 1.000 Quadratkilometern Größe. Etwas später – 1994 – erklärte die UNESCO das gesamte Gebiet schließlich zum Weltnaturerbe. Das hielt Rebellen und das Militär jedoch nicht davon ab, immer wieder in diese Gebiete vorzudringen. Darüber hinaus bedrohen großflächige Abholzungen und illegale Minen und Köhlereien weiterhin die Landschaft mit ihrer faszinierenden Pflanzen- und Tierwelt.

Vor allem der Riesenwuchs der Flora ist weltberühmt. Gigantische Pflanzen überwuchern große Teile des Gebirges. Die hier heimischen Tiere jedoch sind teilweise durch Wilderei vollkommen ausgerottet worden. Während zu früheren Zeiten Waldelefanten, Büffel und Antilopen in großer Zahl durch die Wälder zogen, begegnet man diesen heute so gut wie gar nicht mehr. Der schwarze Ruwenzori-Leopard, von dem es keine Fotos, dafür umso mehr Geschichten und Mythen gibt, ist seit vielen Jahren nicht mehr gesichtet worden. Frische Spuren allerdings haben wir selbst gesehen.

Die „Wanderung“ (es ist eher ein Überlebenstraining) durch die beinahe menschenfeindlichen Höhen des Ruwenzori bringt eine Reihe großer Herausforderungen mit sich. Jeden Tag ist es Sommer, jede Nacht hingegen Winter. Regen und Feuchtigkeit sind allgegenwärtig. Die Wege sind oft nicht als solche zu erkennen, da sie sich als schlammige Spuren beinahe unsichtbar zwischen den Pflanzen hindurchschlängeln. Riesige Sümpfe erschweren das Vorankommen ungemein, und eine Strecke von acht bis zehn Kilometern am Tag ist kaum zu überbieten. Diese Geschwindigkeit wird maßgeblich auch durch die steilen Anstiege verursacht. Mit Gummistiefeln über matschige Wege hochsteigen und sich der immer dünner werdenden Luft stellen – das setzt dem Körper der Wanderer oft sehr zu.

Die Höhen können von Insekten nicht mehr bevölkert werden. Das ist einer der wenigen Vorteile bei der Besteigung, denn die Mücken, die die Malaria übertragen können – in den tieferen Regionen Afrikas eine durchaus häufig um sich greifende Krankheit –, überleben in der dünnen Luft nicht. Die Befruchtung der Pflanzen übernehmen daher bunte Nektarvögel. Diese und die schillernden Grüntöne, die fantastische Landschaft und der unendlich weite Blick (wenn die Wolken sich denn einmal verziehen) entschädigen für die Strapazen des Aufstieges.

Umfassende Informationen und fantastische Bilder finden sich im Fotobildband „Perle Afrikas“ aus dem TiPP 4 Verlag.


Autoren

ANREAS KLOTZ & STEPHAN MARTIN MEYER

Andreas Klotz

Andreas Klotz, Jahrgang 1968, hat sich nach einer Berufsausbildung zum Schriftsetzer im Alter von 19 Jahren selbstständig gemacht. Heute ist er Inhaber und Geschäftsführer der TiPP 4 GmbH, Werbeagentur und Verlag in Rheinbach bei Bonn. Andreas ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. 2007 hat er als Fotograf und Autor sein erstes Buch veröffentlicht. Er ist leidenschaftlicher Afrika-Fan, hat zwei Mal den Kilimandscharo bestiegen und war mehrmals für Artikel in Internetportalen und Zeitschriften in Uganda bei den letzten Berggorillas und im Ruwenzori-Gebirge unterwegs.

Im von ihm initiierten Non-Profit-Mondberge-Projekt entstanden die Internetseite www.mondberge.de, der Bestseller-Fotobildband „Perle Afrikas“, eine AV-Live-Multivisionsshow und der Afrika-Thriller „Mondberge“. Mit allen diesen Medienprodukten unterstützt Andreas Klotz langfristig soziale Hilfsprojekte in Uganda. Als er das erste Mal durch die „mystische Fabelwelt“ des Ruwenzori wanderte, hatte er die Idee für die in „Mondberge“ erzählte Story.

Stephan Martin Meyer

Stephan Martin Meyer wurde 1973 in Osnabrück geboren und zog nach dem Abitur zum Studium der Germanistik, Skandinavistik und Philosophie nach Köln. Nach seinem Abschluss arbeitete er in einem Kölner Verlag und machte sich 2007 als Autor und Texter selbstständig.
Meyer schrieb zwei Jugendromane, viele Kurzgeschichten und arbeitet an eigenen Drehbüchern. Für den TiPP 4 Verlag hat er bereits als Autor bei mehreren Projekten mitgewirkt.

Im Sommer 2011 reiste Meyer mit Andreas Klotz nach Uganda, bestieg den Ruwenzori, geriet in den Höhen an seine Grenzen und in den Bann dieses einmaligen Gebirges. Er tauchte am Fuße des Ruwenzori in das ugandische Leben ein, lernte die Menschen dort näher kennen und entdeckte eine vollkommen neue Art des Denkens und Lebens. Ein Interview mit weiteren Informationen zu Stephan Martin Meyer, seinen Recherchen zu „Mondberge“ und der Reise nach Uganda finden Sie auf meineSüdstadt.de sowie unter „Mondberge“ im Domradio (27. Januar 2013).

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