©mondberge.de/Andreas Klotz

Es gibt jetzt über 1.000 Bergorillas!

Es ist eine der seltenen Erfolgsgeschichten im Naturschutz wie Martha Robbins sagen würde. Sie ist forschende Wissenschaftlerin und Gorilla-Expertin am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und seit mehr als 20 Jahren Leiterin und Direktorin verschiedener Gorilla- Forschungsprojekte in Uganda. Und sie hat gute Neuigkeiten.

Der Berggorilla (Gorilla beringei beringei) ist eine Unterart der Östlichen Gorillas (Gorilla beringei) , die neben den Westlichen Gorillas wiederum eine der zwei großen Unterarten zur Gattung Gorillas bilden. Gerade mal zwei Populationen der Berggorilla gibt es. Beide bewohnen kleinere Gebiete im östlichen Afrika – die Virunga-Vulkane im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo und den Bwindi-Regendwald in Westuganda. Die drei afrikanischen Länder haben in Kooperation mit mehreren nicht staatlichen Naturschutzorganisationen und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie durch intensive Feldforschungsarbeit und detaillierten Erbgutanalysen die genaue Population ermitteln können und überbringen frohe Botschaft: 604 Individuen im Gebiet um die Virunga-Vulkane und 400 weitere Berggorilla im Bwindi National Impenetrable National Park.

Population um die Virunga-Vulkane wächst um jährlich 3,8%

Seit 2012 hat die Population der Berggorilla um die Virunga-Vulkane um 26% zugenommen. Mitte der 1980er Jahre zählte man dort nur etwa 250 Tiere. Forscher führen die steigenden Zahlen nicht nur auf verbesserte Zensusmethoden zurück, sondern auch auf ein tatsächliches Wachstum der Population. Die nun registrierten 604 Gorillas um die Virunga-Vulkane gehören 41 verschiedenen Gruppen an. Knapp 420 Tiere sind für Forschung und Tourismus habituiert worden. Wer auf Safari durch die Mondberge in Uganda gezogen und dort den sanften Riesen nahe gekommen ist, weiß um ihren Zauber und fühlt den Erfolg und die Freude um das Populationswachstum.

In 2012 hat die Perle Afrikas diese Begegnung der besonderen Art bildgewaltig festgehalten und zur Reise durch Uganda eingeladen. Damals waren es noch 800 Berggorilla gewesen. Ein Grund mehr für die 3. Auflage der Perle, die noch umfassender 2018 erscheinen wird – inklusive aktualisierter Population von mehr als 1.000 Berggorillas!


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