Bedrohte Arten

Schneeleoparden – Die Geister der Berge

Schneeleoparden gehören zu den am stärksten gefährdeten Großkatzen der Erde. Vor allem wegen ihres schönen Fells und der Knochen, die in der chinesischen Medizin Verwendung finden, werden sie noch immer illegal gejagt. Günther Kieberger und Holger Cremer haben sich aufgemacht in die Abgeschiedenheit des indischen Himalaja und in einem der abgelegensten Orten der Welt nach den Spuren dieser Phantome gesucht. Sie trafen Menschen, die unter widrigsten Umständen ein einfaches, reduziertes Leben führen – und mit unglaublich viel Glück auf Schneeleoparden.

© Holger Cremer und Günther Kieberger

© Andreas Klotz
Interview

Im Gespräch mit Frank Elstner

Er gehört zu den Großen der deutschen Funk und Fernsehlandschaft. Der gebürtige Österreicher Frank Elstner ist den meisten Deutschen bekannt von so erfolgreichen Fernsehformaten wie den „Montagsmalern“ oder „Wetten dass…?“. Seit einigen Jahren gilt sein Interesse und seine Leidenschaft dem Artenschutz. Gemeinsam mit Dr. Matthias Reinschmidt ist er mit „Elstners Reisen“  zu den unterschiedlichsten Artenschutzprojekten in der ganzen Welt unterwegs. Wir haben Frank Elstner zum Interview getroffen und mit ihm über sein Engagement, seine Ziele und tiefen Eindrücke gesprochen.


Reise

Auf dem Dach der Welt

Eine Fahrt über den legendären Pamir Highway in Zentralasien gilt als eines der letzten Abenteuer unserer heutigen Zeit. Die alte Militärstraße aus den 1930er Jahren führt zwischen atemberaubenden Bergketten durch tiefe, einsame Täler. Wie an einer Perlenschnur reihen sich die Naturschönheiten Afghanistans, Tadschikistans und Kirgistans aneinander. Landschaftsfotograf David Köster hat sich aufgemacht, das spannende Roadmovie fernab der Heimat zu erleben. Dabei hat er herzliche Menschen getroffen, ein mulmiges Gefühl an der Grenze zu Afghanistan empfunden und ist mit beinahe magischen Bildern zurückgekommen. 

© David Köster

© Andreas Klotz und Bruno Maul
Menschen

Reisen, Erleben, Schützen

Von der politisch aktiven Arbeit in einem grün geprägten Hochschulumfeld war es nur ein logischer Entwicklungsschritt hin zu einem passionierten Umweltschützer. Ulrich Klose, Gründer und Inhaber der Reiseagentur „Wigwam Naturreisen & Expeditionen“, hat sich schon früh einem verträglichen und nachhaltigen Tourismus verschrieben. Seine Gäste sollen mit tiefen emotionalen Eindrücken und dem bleibenden Gefühl nach Hause kommen, etwas für die Erhaltung von Natur und Tierwelt getan zu haben. Weggefährten sagen, er habe das Herz am rechten Fleck.


Ausklapper

Willkommen zurück

Dass „Ausgestorben“ nicht immer auch tot bedeutet, beweisen einige Tierarten, die nach jahrzehntelangem Verschwinden plötzlich wieder auftauchen. Ganz egal, ob die letzten Vertreter ihrer Art nur in einem weitläufigen oder unübersichtlichen Lebensraum übersehen wurden, oder ob sie tatsächlich gut versteckt den Kontakt mit dem Menschen gemieden haben: Die Freude und Überraschung bei ihrem Wiederauftauchen kann nicht größer sein. Wir stellen große und kleine Tiere vor, denen dieses Kunststück gelungen ist.

© istock/Atypeek

© Uwe Wuller
Nationalpark Bayrischer Wald

Dynamische Waldwildnis

Der deutsche Wald ist Projektionsfläche unzähliger Mythen und Märchen, ist identitätsstiftender Wunschort. Inmitten des größten zusammenhängenden Waldschutzgebiets liegt der erste Nationalpark Deutschlands. Im Bayerischen Wald, wo einst der Mensch durch Abholzung und extensive Forstwirtschaft massiv in die natürlichen Abläufe eingegriffen hat, entwickelt sich heute der Urwald von morgen. Nach fünf Jahrzehnten darf sich auf mehr als 70 Prozent der Nationalparkfläche die Natur wieder selbst regulieren, mit erstaunlichen Ergebnissen. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind hier (wieder) heimisch geworden, und doch bleibt mancherorts noch viel zu tun.


Abenteuer

Geburtstag mit einem Elefanten

Es gibt sie noch, die ganz besonderen Augenblicke im Leben. Bisweilen muss man sie sich hart erarbeiten – so auch Michael Matschuck. Knapp eine Woche verbrachte der Herausgeber des Mondberge Magazins in der afrikanischen Wildnis, um sich unter Anleitung erfahrener Ranger auf die Spuren wilder Tiere zu begeben. Dass der „Digital-Kommunikationsjunkie“ dafür auf Smartphone und WLAN verzichten musste, war ihm wohl vorher nicht bewusst. Doch die Erfahrung, sich auf seine Urinstinkte zu besinnen und die Natur in einer wirklich wilden Region Südafrikas mit neuen Augen zu sehen, waren diese „Opfer“ wert, sagt er. 

© Michael Matschuck

© Michael Winter
Engagement

Voller Einsatz für den Artenschutz!

Manchmal lassen sich Kindheitsträume auf Umwegen erfüllen. Einer, der davon ein Lied singen kann, ist Michael Winter. Schon als Kind wollte der heutige Geschäftsführer der „proWIN Winter GmbH“ Tierforscher werden. Seine Liebe zur Natur, die in der ländlichen Region des Saarlandes durch seinen Vater gelegt wurde, musste ihn in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen zum Artenschutz führen. Er berichtet darüber, wie er sich persönlich mit seinem Unternehmen und einer speziell gegründeten Stiftung und Umweltbildung einsetzt. 


Bedrohte Arten

Schildkröten – gepanzert und doch bedroht

Schildkröten sind unglaublich faszinierende Tiere. Sie bevölkern diesen Planeten seit mehr als 220 Millionen Jahren. Vom Land aus haben sie die unterschiedlichsten Biotope und Ökosysteme erobert, bis hin zu Flüssen, Seen und Ozeanen. Ob zu Wasser oder an Land, sie alle sind durch ihren Panzer, der den Großteil ihres Körpers umfasst, gut zu erkennen. Und obwohl es nur wenige Räuber durch ihre harte Schale, ging es schrecklich vielen Unterarten an ihren weichen Kern.

© Joshua Lucas

© Ramona Goldstein
Abenteuer

Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Entlang der einstigen innerdeutschen Grenze reiht sich ein ganzes Spektrum verschiedener Lebensräume und Biotope aneinander. Wo einst Stacheldraht und Selbstschussanalgen das Bild bestimmten, ist heute Raum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Der Abenteurer Marion Goldstein hat sich auf dem einstigen Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen auf Entdeckungstour begeben. Auf seiner zweiteiligen Wanderung durchstreifte er Biosphärenreservate und urtümliche Landschaften, fotografierte Pflanzen und Tiere, traf Menschen und wurde zum glühenden Botschafter dieses engagierten Projekts.

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