Bedrohte Arten

Delfine

„Flipper“ und „Free Willy“ – der Große Tümmler und der Orca, wer kennt sie nicht? Daneben gibt es eine Vielzahl Delfine, die den meisten unbekannt sind. Ulrich Karlowski berichtet in seinem Tierporträt von kognitiven Fähigkeiten, sozialen Kompetenzen, Unterhaltungen in „Delfinisch“ und dem Intelligenztest im Spiegel. Auch die zahlreichen tödlichen Bedrohungen rückt er in den Fokus.

© George Karbus

© Dirk Steffens und Oliver Roetz
Interview

Dirk Steffens

Vom tierfilmbegeisterten Jungen aus Stade bis zum renommierten Wissenschaftsjournalisten war es für den bekannten Terra-X-Moderator Dirk Steffens ein weiter Weg. Worin der Direktor des Green Screen Naturfilmfestivals die aktuellen Herausforderungen sieht, warum die Wahl von Donald Trump nicht nur eine Katastrophe ist und wieso er sich für den Artenschutz engagiert, darüber sprachen wir mit ihm im Interview.


Umweltschutz

"Grün" telefonieren

Mal ganz ehrlich, fast keiner von uns kann mehr ohne – ohne Handy natürlich. Doch wie steht es mit der Umweltverträglichkeit dieses kleinen Quälgeistes? Warum lassen sich die neuesten Produkte nicht mehr reparieren, und wie recyclingfähig sind sie? Ist das Smartphone nur Statussymbol und Modeaccessoire? Roland Stelling ist diesen und weiteren Fragen nachgegangen und zu erstaunlichen Feststellungen gekommen.

© Fotolia/Production Perig

© A. Siegel, G. Besselink, L. Kanzler, B. Liedtke (v. links oben n. rechts unten)
Artenschutz

Kennst Du den …?

Feldhamster, Birkhahn oder Feuersalamander? Also wohlgemerkt nicht aus Bildbänden oder TV-Dokumentationen, sondern aus eigenem Erleben. Ihre Namen kennt fast jeder, gesichtet werden sie in freier Natur in Deutschland nur noch höchst selten. Die einen haben es auf eine Briefmarke geschafft, die anderen wurden zum Tier des Jahres ernannt – gemeinsam ist allen, dass sie weniger werden. Ganz unbemerkt verschwinden sie aus Wald und Flur. Wir haben ein paar von ihnen aufgestöbert.


Reise

Reich und glücklich – ohne Gold und Öl

Costa Rica ist ein Land zwischen zwei Kontinenten und zwei Ozeanen. Die Entstehung dieser Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika hat einst das Klima der ganzen Welt verändert. Heute sieht sich das kleine Land in der Vorreiterrolle für den nachhaltigen, ökologischen Tourismus sowie Naturschutz – und zwar nicht nur in Mittelamerika. Mit mehr als 12.000 Pflanzen- und mindestens 500.000 Tierarten zählt das kleine Costa Rica zu den Ländern mit der weltweit größten Artenvielfalt.

© Ingo Knoll

© shutterstock/Yasonda
Ernährung

Nachhaltiger Genuss

Klimaschutz mit Messer und Gabel? Was hat das schmelzende Eis der Antarktis mit dem zu tun, was ich auf meinem Teller habe? Erstaunlicherweise sehr viel. Die Biologin und Nachhaltigkeitsmanagerin Francis Hugenroth stellt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen unserem Essverhalten, der Art der Landwirtschaft und dem CO2-Aufkommen her. Bio, saisonal und vor allem Initiativen für heimatliche Erzeugung hat sie als Lösungen im Gepäck.


Nationalpark Müritz

Das Land der tausend Seen

Der Müritz-Nationalpark hat eine wechselvolle Geschichte. Wo einst Großherzöge, Nazi-Größen und DDR-Politprominenz der Jagd frönten, darf heute Natur wieder Natur sein. Die seenreiche Landschaft der Mecklenburger Seenplatte prägt auch den Charakter des Nationalparks. Skurrile Tiere haben hier ihre Heimat, und die Buchenwälder von Serrahn sind Teil des Weltnaturerbes der UNESCO. Eine einzigartige, erlebenswerte Landschaft.

© Uwe Wuller

© Danielle Pinto
Artenschutz

Auswilderungsprojekt Taubenhalsamazone

Es gibt nichts Schöneres und Befriedigenderes, als Tiere wieder in ihren angestammten Lebensraum zu entlassen. Denn was sollte sonst mit zahlreichen im illegalen Handel beschlagnahmten Tieren geschehen? In jedem Fall muss eine solche Auswilderung Experten überlassen werden, denn sonst kann es für die „Neuankömmlinge“ in der Wildnis wie auch für die Wild­bestände fatale Folgen haben. René Wüst und Vanessa T. Kanaan berichten über ein Projekt in Brasilien.


Artenschutz

Wenn wir Wildbienen helfen wollen …

Das Insektensterben ist seit einiger Zeit in aller Munde. Und das Schicksal der Bienen ist zum Symbol dieses Prozesses geworden. Wohl auch, weil sich an ihrem Wirken als Bestäuber am einfachsten die Auswirkungen auf uns Menschen erklären lassen. Anja Eder macht in ihrem Beitrag deutlich, dass ein vorschnelles Handeln die Situation für Honig- und Wildbienen verschärfen kann. Sie regt dazu an, dass wir die fleißigen Sammler mit gezielter Aussaat in unseren Gärten unterstützen.

© Anja Eder

© Benjamin von Brackel
Zukunft-Trends

Singschwäne der Straße

Von zweien, die sich aufgemacht haben, eine kleine Revolution loszutreten, berichten Benjamin von Brackel und Jörg Staude. Das Ehepaar Haney hat alles auf eine Karte gesetzt. Fest auf eine starke Bürger­beteiligung vertrauend, haben sie das Experiment der genossenschaftlichen Installation eines Ladesäulennetzes für E-Autos gestartet. Von Usedom aus sollte es sich über ganz Deutschland ausbreiten. Lesen Sie hier, welche Widerstände ihnen begegneten und warum sie trotzdem nicht aufgeben.

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