© Deutsche Umwelthilfe

Mondberge-Team und Freunde springen gegen illegalen Rückwurf im Fischfang

Vergangenen Samstag hat sich das Mondberge-Team mit fast 20 Freunden und Freundinnen in redaktioneller Begleitung des Bonner Generalanzeigers der Petition der Deutschen Umwelthilfe (DUH) angeschlossen. Diese ruft unter dem Hashtag #StopptRückwürfe die Öffentlichkeit dazu auf, mit einem Sprung ins kalte Wasser gegen die illegalen Praktiken der industriellen Fischerei vorzugehen und die Ausrottung unserer Fischbestände zu verhindern.

Erschreckend, aber wahr:

Jedes Jahr werden tonnenweise Meerestiere getötet. Riesige, internationale Fischereiflotten grasen mit ihren Schleppnetzen systematisch die Meere ab – oft nur auf der Suche nach einiger weniger Fischarten. Beifang – also ungewünschte Meerestiere oder Jungfische, die zu klein sind – wird halbtot ins Meer zurück geworfen und stirbt. Warum macht die Großfischerei das? Weil sie sogenannten Fangquoten unterliegt, die bestimmen, wie viel Wassertiere in einem abgegrenzten Gebiet während eines bestimmtes Zeitraumes gefangen werden dürfen. Tiere, die keinen Profit bringen oder nicht auf der Fangliste stehen, aber trotzdem in die großen Netze der Fangschiffe gehen, werden zum Tode verurteilt zurück in die Meere geworfen. Und das ist illegal!

Mondberge #Stoppt #Rückwürfe

Manch einer wird sich gewiss an die Ice Bucket Challenge vom Sommer 2014 zurück erinnern, mit der auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam gemacht worden ist. Innerhalb eines guten Monats nahm die ALS Association über 41 Millionen US-Dollar ein und verzeichnete mehr als 300.000 neue Spender. Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich nun auf ähnliche Art und Weise mit der Petition #StopptRückwürfe gegen die illegalen Fischrückwürfe von Beifang ein. Mit einem Sprung ins kalte Wasser protestieren mehr und mehr Menschen symbolisch gegen die Rückwürfe und verhelfen damit zur hoffentlich steigenden Viralität der Kampagne. Auch das Team um Mondberge hat in Zusammenarbeit mit dem BNI-Bonn die heißen Sommertage genutzt. Vergangen Samstag sprang der Berggorilla mit Freunden und Bekannten für den Erhalt unserer Weltmeere ins kalte Wasser.


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