Die Mondberge-Story

 

Was hat ein Gebirge in Afrika mit Natur- und Artenschutz zu tun?

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Projektinfos

Unsere Geschichte

Uganda teilt sich mit der Demokratischen Republik Kongo das kaum bekannte, aber für uns deshalb umso faszinierendere Ruwenzori-Gebirge. Genau auf der Grenze der beiden Länder liegt dieses etwa 120 mal 50 km große Hochgebirge mit einigen der anstrengendsten Trekking-Pfaden weltweit. Dort gibt es fünf Berge, deren Gipfel knapp unter 5.000 m hoch sind – und den Mount Stanley, der mit 5.109 m nach Kilimanjaro und Mount Kenya als dritthöchster Berg Afrikas gilt.

Diese fast ständig unter Wolken verborgene Bergkette ist einfach anders – anders als jede andere Region auf der Welt. Es gibt nichts Vergleichbares! Das Besondere sind die vielen hohen, eisbedeckten Gipfel so nah am Äquator und der fantastische Urwald, der sie umschließt. Die Vegetation dort ist einzigartig: Blumen werden so groß wie Bäume, riesige Moosteppiche leuchten in den unwirklichsten Farben, und Flechten hängen teils zentnerschwer und meterlang von urigen Bäumen herunter. Wasser ist das prägende Element. Regen und Schnee, Wolken oder Nebel – eine durch und durch mystische Stimmung liegt über allem. Fast schon außerirdisch …

Die legendären Mondberge

Die Legende eines schneebedeckten Hochgebirges mitten in Afrika ist uralt. Schon vor zweieinhalbtausend Jahren notierte Aischylos: „Ägypten wird vom Schnee genährt.“ 150 Jahre nach Christus schrieb Ptolemäus von den „Lunae Montes“, den Mondbergen, als der Quelle des Nils. Schon auf der ersten Reise nach Uganda 2008 drangen wir tief in diese Bergwelt ein, sie fasziniert uns bis heute und so war es naheliegend unserem Charity-Projekt für den Natur- und Artenschutz in Uganda den Namen „Mondberge“ zu geben. Felsenfest und (noch) wenig bekannt steht dieses Gebirge in Afrika – genau wie unser Projekt für eine gute Sache.

Als wir damals mit der Planung eines Fotobildbandes über Uganda und seine letzten Berggorillas begannen, konnten wir noch nicht ahnen, dass dies der Beginn eines Projektes war, welches weit mehr als nur die Herstellung eines Buches werden sollte …

Mehr zu unserem Buch »Die Perle Afrikas – Faszination Uganda«

Warum Gorillas so wichtig sind

Große Affen, und besonders die größten von allen, Berggorillas, waren immer eine Quelle von Eingebung und Faszination für Menschen. Ihre nahe Verwandtschaft zu uns macht sie im Tierreich herausragend. Genetische Analysen zeigen, dass Gorillas 98,4 % ihrer Gene mit Menschen gemeinsam haben. Man hat bewiesen, dass Gorillas Ichbewusstsein, bemerkenswerte Intelligenz und eine Fähigkeit besitzen, um mit Zeichen und Symbolen zu kommunizieren. Außerdem benutzen sie einige Grundwerkzeuge. Sie drücken Emotionen wie Freude und Spaß oder Angst und Not in einer den Menschen ähnlichen Weise aus.

Gorillas sind als Ganzes gefährdet und vielen Bedrohungen ausgesetzt. Alle großen Menschenaffen Afrikas – Bonobos, Schimpansen und Gorillas – genauso wie die Orang-Utans in Südostasien, sind in steilem Rückgang. Die Erhaltung von wilden Bevölkerungen jeder dieser Spezies ist notwendig um ihr Auslöschen zu verhindern. Dies stellt eine schwierige Herausforderung an die Menschheit dar.

Nicht nur sind diese Spezies unsere nächsten Verwandten, sie sind die Grundpfeiler-Spezies in den Wäldern, die das globale Klima regulieren. Das Versäumnis, sie vor dem Aussterben zu retten, wäre ein unumkehrbarer Verlust und ein böses Omen für die Zukunftsaussichten der Menschheit. Gegenwärtige Erhaltungsanstrengungen müssen intensiviert werden, weil Trends andeuten, dass jede große wildlebende Affenart im 21. Jahrhundert (einige sogar innerhalb von ein paar Jahrzehnten) ausgestorben sein könnten. Nur eine einzige Population, die der Berggorillas, ist in den letzten Jahren gewachsen – es kann also funktionieren, doch noch gibt es keine Sicherheit für ihr Überleben.

Neue Ansätze werden benötigt, um diese Entwicklung fortzuführen. Einer davon ist das Mondberge-Projekt in Uganda – denn ohne die enge Zusammenarbeit mit einer wohlwollenden einheimischen Bevölkerung auf Augenhöhe ist das nahezu unmöglich.

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Kontakt:

MONDBERGE Charity-Projekt
Andreas Klotz
Von-Wrangell-Str. 2
53359 Rheinbach
Tel.: 02226 911799
E-Mail: ak@mondberge.de

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